Zackenbarsche - Suedseefauna2016

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Zackenbarsche



Zackenbarsche (Serranidae)

Links: Juwelenbarsch Cephalopholis miniatus      Rechts: Tabakbarsch Serranus tigrinus

Haltung von Zackenbarschen (Serranidae)

Für die Haltung von Zackenbarschen benötigt man als Grundvoraussetzung ein Aquarium angemessener Größe. Man sollte bedenken, daß ein Zackenbarsch wenigstens alle 2-3 Tage Frostfutter benötigt, wobei meine Bandbreite von Stinten und Garnelen bis hin zu Tintenfisch reicht. Auch Stückchen von Frischfisch eignen sich bestens. Mein Juwelenbarsch (Cephalopholis miniatus) war anfänglich etwas scheu, doch jetzt steht er oft in der Futterecke und frißt mir sogar aus der Hand. Für mich ist der Juwelenbarsch einer der schönsten tropischen Meeresfische. Allerdings kann man Fische, die eine Endgröße von 30-40cm erreichen können, nur mit ähnlich großen oder ungenießbaren Tieren vergesellschaften, wie z.B. Drückerfischen, Igelfischen, Kaiserfischen oder Muränen. Da der von mir gehaltene Zackenbarsch schon beim Händler längere Zeit zusammen mit einem Picasso-Drückerfisch (Rhinecanthus aculeatus) gehalten worden war, verträgt er sich auch in meinem Becken sehr gut mit diesem Fisch. Manchmal sieht es sogar so aus, als ob sie miteinander "kuscheln" würden. Alte Liebe rostet nicht! Will man mehrere Zackenbarsche halten, sollten die Tiere in etwa gleich groß sein. Ideal ist es, wenn man sie gemeinsam in ein neues Becken einsetzt. Wenn das nicht möglich ist, muß das Becken so eingerichtet sein, daß die Tiere nicht das gesamte Becken überschauen können. Außerdem sollten genügend Verstecke vorhanden sein. Am Besten geeignet sind daher Becken mit einer Mittelsäule, um die sich die Revierbesitzer dann solange jagen, bis beide zu müde für eine weitere Jagd sind. Dann hat man gute Chancen, daß nicht ein Fisch in eine Ecke getrieben wird und dort verendet.

Unten: Hier ein Modell des wohl größten Zackenbarsches der Welt aus Australien, nämlich des Queensland-Groupers Epinephelus lanceolatus. Dieser Zackenbarsch soll bis zu 3,70 Meter lang und etwa 400 Kilogramm schwer werden. Wegen dieser enormen Größe wird er von den australischen Fischern als "VW" bezeichnet, da seine Größe und Breite tatsächlich der eines Kleinwagens entspricht.

 
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