Riesenmuscheln - Suedseefauna2016

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Riesenmuscheln



Riesenmuscheln (Cardiidae, Unterfamilie Tridacninae)

Oben links und rechts: Tridacna spp., lebend; mitte links: Tridacna derasa; mitte rechts: Tridacna squamosa; unten links und rechts: Corculum cardissa. Diese Art wird nur etwa 4 Zentimeter groß. Sie besitzt ebenfalls Zooxanthellen.  

Riesenmuscheln (Cardiidae/Tridacninae)


Riesenmuscheln stellen tatsächlich die größten bislang bekannten Vertreter der Muscheln dar. Die größte Art erreicht eine Länge von bis 1300 Millimetern. Sie werden manchmal auch als "Mördermuscheln" bezeichnet, weil sich hartnäckig die Mär von eingeklemmten Taucherbeinen behauptet, doch sind solche Unfälle keinesfalls gesicherte Tatsachen. Riesenmuscheln haben in ihrem Mantelgewebe symbiotische Algen der Gattung Symbiodinium, die auch in anderen Muscheln der Familie wie etwa den Arten der Gattung Corculum vorkommen. Mit diesen synthetisieren sie unter Ausnutzung des Sonnenlichtes Nährstoffe und bieten den Algen gleichzeitig einen geschützten Siedlungsraum in ihrem fleischigen Mantelgewebe. Riesenmuscheln sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt und dürfen daher nur mit CITES-Bescheinigung gehandelt werden. Sie sind im Aquarium lange und ausdauernd haltbar, doch haben sie Lebensansprüche, über die man sich vor der Anschaffung besser durch entsprechende Fachliteratur informieren sollte. Die bunten Farben ihrer Mantellappen sind abhängig von den dort eingelagerten Zooxanthellen (den jeweiligen Symbiosealgen).


 
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